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Der Elektroschutz als humanitäre Aufgabe

In Zeiten der Massengesellschaft und einer noch nie zuvor dagewesenen Informationsüberschwemmung besteht die Gefahr, dass wichtige Belange des menschlichen Lebens - das ist vor allem anderen ein Leben in Sicherheit und Frieden - von den Rädern wirtschaftlicher Interessen überrollt werden. Dies gilt sowohl für den Einzelnen, als auch für ganze Gruppen oder sogar für Staaten.

In diesem Zusammenhang ist im Alltag des Menschen die Sicherheit von Gebrauchsgegenständen von besonderer Bedeutung, die er meist selbst mit gesundem Menschenverstand beurteilen kann. Dies trifft jedoch für viele technische Einrichtungen nicht zu und nur in sehr eingeschränktem Umfang für elektrotechnische Geräte und Installationen. Der Verbraucher kann in diesen Fällen die Sicherheit des Angebotenen und die dafür wichtigen Eigenschaften nicht erkennen, wobei die Gefahr besteht, dass durch den freien Wettbewerb das Sicherheitsniveau abgesenkt wird, weil die Sicherheit technischer Einrichtungen von dem Aufwand abhängig ist, den man zur Vermeidung möglicher Gefahrenquellen betreibt.

Daraus folgt, dass der Verbraucher Organisationen benötigt, die seine Interessen vertreten und vor einer Verringerung der Sicherheit der Elektrizitätsanwendung warnen. Es sind dies vor allem die Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVUs) und die Konsumentenschützer, deren Aufgabe es ist, in der Normung und Prüfung elektrischer Geräte und Installationen in Richtung Sicherheit zu wirken. Sie tun dies auch nach Möglichkeit, aber sie können besonders sensitive und technisch komplizierte Spezialgebiete, wie z.B. die Elektropathologie, nicht laufend betreuen. Dafür soll in den kommenden Jahren die Gemeinnützige Privatstiftung Elektroschutz sorgen.

Wege zur Erreichung des Stiftungzieles

Hauptaufgabe der Stiftung ist es, die Sicherheit der Elektrizitätsanwendung zu erhöhen.

Dies soll vor allem durch Mitarbeit in den einschlägigen Gremien der nationalen und internationalen Normung auf dem Gebiete der Elektrotechnik erreicht werden.

Darüber hinaus sollen durch Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch Forschungsberichte, Fachaufsätze und allgemein verständliche Veröffentlichungen in den Medien die Gefahren aufgezeigt und erklärt werden, die bei der Anwendung der elektrischen Energie im Alltag entstehen können.

In diesem Zusammenhang ist auch die Stiftungsbibliothek zu erwähnen, die eine große Zahl von Spezialliteratur, bestehend aus Fachbüchern und Fachaufsätzen auf dem Gebiete des Elektroschutzes, enthält, die zum Teil vergriffen sind. Diese Bibliothek steht Interessenten nach vorheriger Anmeldung zur Einsichtnahme zur Verfügung. Dabei kann auch eine Gedenkstätte für die Pioniere des Elektroschutzes besichtigt werden.

Vorgesehen ist auch eine Förderung von Forschungsprojekten, die sich das Ziel setzen, die Sicherheit der Elektrizitätsanwendung zu erhöhen, insbesondere auf den Gebieten

der Elektropathologie,
der Technik der Installation elektrischer Anlagen,
vor allem mit Nennspannungen bis 1000 V,
der Technik der elektrischen Betriebsmittel,
soweit sie die Sicherheit gegen elektrische Unfälle betrifft.

Sitz und Organisation der Stiftung

Die Stiftung beruht auf einer behördlich anerkannten und notariell beglaubigten Stiftungsurkunde. Mit einem Bescheid der Finanzbehörde wurde die Gemeinnützigkeit der Stiftung bestätigt. Der Sitz der Stiftung befindet sich in 1195 Wien, Postfach 25, Heiligenstädterstraße 187, Telefon +43/1/3187070 mit FAX +43/1/3187071 und e-mail: stiftung@esf-vienna.at.

Das für die Stiftung notwendige Mindestkapital wurde durch den Stifter eingebracht.

Die Stiftung ist gemeinnützig, Ausschüttungen für private Zwecke dürfen dem Vermögen der Stiftung nicht entnommen werden.

Organe der Stiftung sind

der Beirat,
der Vorstand mit vier Mitgliedern und
der Stiftungsprüfer.

Der Beirat besteht aus fünf Personen und zwar aus

einem Notar oder Rechtsanwalt,
einem Vertreter des Bundesministeriums, das für das elektrotechnische Normen- und Prüfwesen zuständig ist,
einem Vertreter des Bundesministeriums, das für Wissenschaft und Forschung zuständig ist,
einem Vertreter des Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft und
dem Präsidenten des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik.

Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen Belangen zu beraten und zu überwachen und die Nachfolger von Vorständen zu bestimmen.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus

einem Vertreter der Elektroindustrie,
einem Vertreter der Elektrizitätsversorgungsunternehmen,
einem Vertreter des Konsumentenschutzes und
einem Vertreter des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik.

Als Dauergast ohne Stimmrecht nimmt an den Sitzungen des Vorstandes ein für das elektrotechnische Normen- und Prüfwesen zuständiger Behördenvertreter teil.

Der Vorstand vertritt die Stiftung nach außen, beschließt die Geschäftsordnung und bestellt einen Geschäftsführer.

Der Geschäftsführer ist für die Einhaltung der Geschäftsordnung, insbesondere hinsichtlich der Durchführung wissenschaftlicher Aufgaben und für die finanzielle Gebarung der Stiftung verantwortlich.

 

Anfragen zum Inhalt senden Sie bitte an stiftung@esf-vienna.at. Copyright © 2001 Gemeinnützige Privatstiftung Elektroschutz, Stand: 30. April 2014